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Projektbeschreibung

Im Verbundforschungsprojekt FOSsure entwickeln fünf Partner aus Forschung und Praxis Verfahren zur automatisierten Auswertung und Bewertung großer DFOS-Datenmengen an Massivbrücken. FOLAB verantwortet dabei insbesondere die Durchführung von Messungen an Pilotbauwerken, die Entwicklung DAS-basierter Verfahren zur Verkehrslastermittlung sowie die Erprobung von Qualitätssicherungs- und Kompensationsmethoden unter Realbedingungen. Das Projekt wird im Rahmen der mFUND-Initiative des BMDV gefördert und läuft von 2025 bis 2028.

Förderer

Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) / mFUND

Zeitraum

02/2025 – 01/2028

Projektleiter

Institut für Massivbau, TU Dresden

Projektpartner

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung | AIT Austrian Institute of Technology GmbH | Hentschke Bau GmbH

Assoziierte Partner

Autobahn GmbH des Bundes | Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) | Landeshauptstadt Dresden | Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft, Wien | Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und -verkehr

FOSsure – Faseroptische Sensoren zur sicheren Zustandsbewertung von Massivbrücken
Viele Brücken in Deutschland befinden sich aufgrund ihres Alters und steigender Verkehrsbelastungen in einem kritischen Zustand. Verteilte faseroptische Sensoren (DFOS) bieten das Potenzial, Bauwerke ganzheitlich und kontinuierlich zu überwachen – doch es fehlt bislang an standardisierten Monitoringkonzepten, automatisierten Auswerteverfahren und praxiserprobten Methoden zur Integration der Messdaten in die Zustandsbewertung.

Hier setzt das Forschungsprojekt FOSsure an. Ziel ist die Entwicklung von Verfahren zur automatisierten Aus- und Bewertung großer DFOS-Datenmengen sowie deren Einbindung in das bestehende Instandhaltungsmanagement von Massivbrücken. Auf Basis von Laborversuchen, schädigenden Belastungsversuchen an einer Forschungsbrücke und Langzeitmessungen an fünf Pilotbauwerken werden Methoden zur Schadensdetektion, zur Ermittlung von Verkehrseinwirkungen und zur messwertgestützten Nachweisführung entwickelt. Die Ergebnisse münden in praxistaugliche Monitoringkonzepte für Neu- und Bestandsbauwerke.

FOSsure wird im Rahmen der Förderinitiative mFUND durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert und hat eine Laufzeit von 2025 bis 2028. Das Konsortium vereint Kompetenzen aus Forschung und Praxis: die Technische Universität Dresden (Konsortialleitung), das Austrian Institute of Technology (AIT), die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), die Hentschke Bau GmbH sowie FOLAB.

Die Rolle von FOLAB
FOLAB bringt die Praxiserfahrung in der Konzeptionierung, Installation und Auswertung von DFOS-Monitoringsystemen in das Projekt ein. Unsere Schwerpunkte liegen in der Durchführung und Auswertung von DSS-, DTS- und DAS-Messungen an den Pilotbauwerken, der Entwicklung von Verfahren zur Ermittlung von Verkehrseinwirkungen auf Basis akustischer faseroptischer Messungen (DAS) sowie der Erprobung von Kompensationsmethoden und Qualitätsindikatoren unter realen Einsatzbedingungen. Darüber hinaus erarbeiten wir anlassbezogene Monitoringkonzepte für Bestandsbauwerke und wirken an der Erstellung des projektbegleitenden „State of the Art”-Berichts mit.
Mit FOSsure treibt FOLAB die Entwicklung marktreifer Lösungen für eine datengestützte Zustandsbewertung von Infrastrukturbauwerken voran.

FOSsure

Beschreibung des Projektes an der TU Dresden Webseite

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